Toms Odyssee

Aufnahmetag 4 und 5 in Ostfriesland

Tom begab sich heute, noch bevor alle anderen wach waren, um 7:30 Uhr auf die Suche nach einer seltenen Sicherung für seinen geliebten ORANGE Verstärker, der am Vortag leider technisch verschied.
Die Produktion war somit in ihrer Qualität gefährdet und das musste verhindert werden.
Toms Ausflug umfasste 100 Km durch Ostfriesland, 5 Zwischenstationen von freundlichen Ostfriesen, die ihn von Stadt zu Stadt schickten. Dramatisch wurde es als der Kühler anfing zu kochen – doch am Ende fügte sich alles zum Guten und mit 2 neuen Sicherungen im Gepäck (Warenwert 60 Cent) kehrte er nach 3,5 Stunde zurück zum Aufnahmedomizil. Nebeneffekt: Tom entdeckte Ostfriesland in Form eines abenteuerlichen Roadmovies.

Nachmittags wurde es noch einmal spannend, als Tom und Oswald sich zum Joggen aufmachten, da heute Stefan und seine Gitarren im Aufnahmefokus standen und beide nicht viel Produktives im Studio zu leisten hatten. Was man in Ostfriesland leicht unterschätzt, ist die Tatsache, dass es sehr viele Entwässerungsgräben gibt, die man nicht eben mal so überspringen kann. Somit drehte sich der Altherrenausflug mehr oder weniger im Kreis von zwei abgemähten Getreidefeldern, fasziniert-irritiert dreinblickendem Fleckvieh (Kühe mit Flecken) und frisch gemähten Wiesen.
Dauer dieses Ausfluges: gefühlte 2 h tatsächliche Dauer 30 Minuten inkl. Geh- und Fotopausen.

Tobi haderte in der Creativ Lounge mit seinem Computer und beschimpfte ihn mit exotischen Tiernamen aus aller Herren Länder. Dennoch gelang es ihm wunderschöne Keyboardarrangements zu verfeinern, heute sogar ohne dass ihm Spuren verloren gingen.

Benni durfte heute nach vier Tagen Schwerstarbeit, ab Mittag entspannen, denn nachdem „Nur allein“ eingespielt war sind bis auf „Medea“, alle für das Album in Frage kommenden Stücke seitens der Rhythmus-Fraktion dokumentiert. Tom wechselt beratend in die „Creativ Lounge“ und eröffnete eine Zweigstelle im Garten.

Es war ein spannender Tag, während der Vortag eher ein Aufnahmetag ohne ungewöhnliche Ereignisse war, abgesehen das „Ein Jahr als Tag“ und „Rote Irrlichter“ gemeinsam als Band eingespielt wurden um hier die Stimmung bestmöglich einfangen zu können.

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